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PETA

People for the Ethical Treatment of Animals, abgekürzt PETA (englisch für „Menschen für die ethische Behandlung von Tieren“; Eigenschreibweise auch PeTA) ist mit nach eigenen Angaben mehr als fünf Millionen Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorganisation.[2] Sie wurde 1980 unter anderem von der Aktivistin und heutigen PETA-Chefin Ingrid Newkirk gegründet und hat heute ihren Sitz in Norfolk, Virginia in den Vereinigten Staaten. Die Organisation ist als gemeinnützig anerkannt und daher von Steuern befreit. Sie finanziert sich fast ausschließlich über Spenden. Die Organisation hatte im April 2006 insgesamt 187 Angestellte. Büros existieren in Städten weltweit.

Die Organisation kämpft gegen Massentierhaltung, Pelztierhaltung, Tierversuche, Fleischindustrie, Haustierhaltung und Tiere in der Unterhaltungsindustrie sowie gegen Angeln, Trophäenjagd, Tötung von Tieren, die als Schädling betrachtet werden, Hunde- und Hahnenkämpfe. Die kontroversen Kampagnen, die dazu eingesetzt werden, rufen teilweise heftige Kritik hervor. PETA wurde für ihre Unterstützung von Aktivisten kritisiert, die in Zusammenhang mit umstrittenen Gruppen wie der radikalen Animal Liberation Front stehen.

Die Organisation nimmt Tiere, die gefunden oder bei ihr abgegeben werden, auf und versucht, sie an ein neues Heim zu vermitteln. Darüber hinaus praktiziert sie aktiv die Sterilisation und Kastration und Einschläferung von Tieren.

PETA Deutschland e. V. verfügte im Jahr 2018 über neun stimmberechtigte Mitglieder.[3] Nach einem Urteil des VGH Baden-Württemberg vom März 2020 (AZ 1 S 720/18) besitzt PETA Deutschland 2020 nur noch sieben stimmberechtigte Mitglieder und hat deshalb „keinen Anspruch auf Anerkennung als verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation“.[4]

Weitere Informationen unter: www.peta.de

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Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist eine deutschlandweit tätige Tierschutz- und Tierrechtsorganisation, die sich insbesondere für die Abschaffung der Massentierhaltung und die Verbreitung der veganen Lebensweise einsetzt.[1]

Bei der Organisation handelt es sich um eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die im Jahr 2000 durch den 2013 verstorbenen Rechtsanwalt Wolfgang Schindler in München als gemeinnützige Stiftung gegründet wurde.

Nach eigenen Angaben ist sie seit dem Tod ihres Gründers fast ausschließlich spendenfinanziert. Sie ist Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und fertigt ihre Jahresberichte seit 2012 nach den Vorgaben des Social Reporting Standards an.[2]

Schirmherr der Stiftung war viele Jahre der Philosoph Peter Sloterdijk. Rhena Schweitzer-Miller, die Tochter Albert Schweitzers, verlieh ihr den Namen. Der Sitz der Stiftung befindet sich in München.

Das Leitungsorgan ist der Vorstand, dem Mahi Klosterhalfen, Rolf Hohensee und Hans-Georg Kluge angehören. Das Amt der Geschäftsführung hat Mahi Klosterhalfen inne.

Die Albert Schweitzer Stiftung konzentriert sich mit ihrer Arbeit auf den Bereich der Nutzung von Tieren als Nahrungsmittel. Dabei orientiert sie sich gemäß ihrer Satzung an der handlungsleitenden Maxime »Ehrfurcht vor dem Leben« Albert Schweitzers.[3] Die Tätigkeit der Stiftung besteht hauptsächlich aus Verhandlungen mit Betrieben der Lebensmittelwirtschaft, Information der Öffentlichkeit, klassischer Presse- und Medienarbeit sowie im kleinen Rahmen politischer Lobbyarbeit. Sie arbeitet außerdem im Rahmen des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen mit klagebefugten Organisationen zusammen.[4]

Unternehmenskampagnen

Käfigfrei

Im Rahmen ihrer Käfigfrei-Kampagne verfolgt die Stiftung das Ziel, die Produktion von Eiern aus Käfighaltung und den Handel damit zu beenden. Dabei arbeitet die Stiftung mit 14 Partnerorganisationen zusammen.[5] Auf ihrer Webseite veröffentlicht die Stiftung Listen, in denen nach Branchen geordnet Unternehmen aufgezählt werden, die keine Käfigeier mehr verwenden. Daneben werden auch die Unternehmen genannt, welche nach Kenntnisstand der Stiftung die Käfighaltung nach wie vor unterstützen.[6] Nach eigenen Angaben konnte sie bereits etliche Supermarkt- und Großhandelsketten sowie über hundert Lebensmittelproduzenten überzeugen, keine Käfigeier mehr zu verkaufen.[7]

Schnabelkürzen bei Legehennen

Seit 2010 setzt sich die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt für ein Ende der Amputation von Schnäbeln bei Küken ein. Gleichzeitig fordert sie deutlich bessere Haltungsbedingungen für die Hennen. In Deutschland wurde das Schnabelkürzen durch einen Beschluss vom Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) ab 2017 praktisch bundesweit abgeschafft.[8]

Stopfleberstopp

Die Stiftung fordert gemeinsam mit anderen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen deutsche Unternehmen auf, den Handel mit Stopfleberprodukten zu stoppen.[9]

Lebensmittel-Fortschritt

Mit der Webseite lebensmittel-fortschritt.de informiert die Stiftung über Entwicklungen im Tierschutz und im Bereich des veganen Angebots. Die Seite wendet sich zudem direkt an Unternehmen, die Interesse daran haben, ihre Tierschutzstandards zu erhöhen und/oder ein vegetarisches und veganes Produktangebot zu schaffen.[10]

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen unter https://albert-schweitzer-stiftung.de/

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Naturschutzbund Deutschland

Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) ist eine deutsche nichtstaatliche Organisation, die sich vor allem konkreten Zielen des Naturschutzes im In- und Ausland zuwendet, etwa dem Schutz von Flüssen, von Meeren, von Wäldern oder einzelner Tierarten.

Die Organisation wurde 1899 als „Bund für Vogelschutz“ gegründet. Er setzt sich als einer der großen, anerkannten Naturschutzverbände in Deutschland für Mensch und Natur ein. Die Organisation führt konkrete Naturschutzprojekte durch, unterhält eigene Forschungsinstitute, betreibt Umweltbildung und informiert Massenmedien und Bürger über wichtige Themen im Umwelt- und Naturschutz. Vom Staat ist der Verein als Umwelt- und Naturschutzverband (im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes) anerkannt und muss daher bei Eingriffen in den Naturhaushalt angehört werden. Außerdem verfügt er aus dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz über ein Recht zur Verbandsklage.

Die Organisation hat zusammen mit dem bayerischen Partner LBV 575.000 Mitglieder und 45.000 Förderer (Stand: 2016). Sie sind in ganz Deutschland in etwa 2000 lokalen Gruppen organisiert. Der NABU ist die nationale Partnerorganisation von BirdLife International.

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen unter : https://www.nabu.de/