„Elstners Reisen: Die Retter der Raubkatzen“

Bild: SWR/DOCMA TV/Christian Ehrlich

Frank Elstner begibt sich in seiner Artenschutz-Doku auf die Spuren der Raubkatzen. Aus gutem Grund: Denn die Population ist innerhalb eines Jahrhunderts auf weniger als ein Zehntel geschrumpft. Betroffen sind z. B. Löwen- und Gepardenpopulationen. Einer der Gründe: In Saudi-Arabien gilt der Besitz dieser Raubtiere als Statussymbol. In Südafrika besucht Frank Elstner deshalb Menschen, die sich dem Schutz dieser Raubkatzen verschrieben haben. Wieder mit dabei ist auch der Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der Frank Elstner nun schon seit sieben Jahren auf seinen Reisen zu den bedrohten Tierarten der Erde begleitet. Die Dokumentation „Elstners Reisen: Die Retter der Raubkatzen“ ist am Sonntag, 12. April 2020, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.

Auffangstation für Löwen und Tiger

Frank Elstner und Matthias Reinschmidt begleiten unter anderem ein Team der Tierschützer von „Vier Pfoten e.V.“, die zwei aus schlechter Haltung gerettete Tiger aus ihrer Auffangstation in Rheinland-Pfalz nach Südafrika bringen wollen. Dort richteten die Tierschützer vor einigen Jahren die Auffangstation „Lionsrock“ für Löwen ein. Hier können nun auch die Tiger, die ja eigentlich in Südafrika nichts zu suchen haben, ein artgerechtes zu Hause finden. Auf der Station lernt Frank Elstner viel über die Probleme der Löwen in Südafrika und wagt sich anschließend auf völlig neues Terrain: Er und sein Team schleichen sich mit versteckten Kameras in eine Löwenzucht ein, deren Besitzerin vor Ort zugibt, die Tiere als Statussymbole nach Saudi-Arabien zu verkaufen.

Besonderes Projekt für Geparden

Außerdem besuchen Frank Elstner und Matthias Reinschmidt ein ganz besonderes Projekt für gerettete Geparden. Bei „Ashia“ kümmern sich Chantal Rischard und ihr Mann Stephan Illenberger darum, dass aufgefundene verletzte Geparde sowie beschlagnahmte Gepardenbabys aus dem Haustierhandel versorgt und aufgepäppelt werden. Sie sollen wieder ausgewildert werden. Denn von ursprünglich 100.000 Geparden in Afrika sind inzwischen weniger als 7.000 in freier Wildbahn zu finden. Im Auswilderungsgebiet entdeckt Frank Elstner dann nicht nur einen der Gepardenschützlinge auf erfolgreichem Beutezug, sondern sieht auch eine Mutter mit Babys. Ein Bild, das Hoffnung macht.

„Elstners Reisen“ – Artenschutz und spektakuläre Landschaften Für die SWR Dokumentationen der Reihe „Elstners Reisen“ waren Moderator Frank Elstner und der Tierexperte Matthias Reinschmidt u. a. bereits bei Orang-Utans in Indonesien, bei blauen Papageien in Brasilien, bei Koalas in Australien und bei Bären in Osteuropa. Die Filme zeigen die vielfältigsten Naturräume der Erde, die spektakulären Landschaften und das jeweils einzigartige Tierreich. „Elstners Reisen“ setzt sich für den Artenschutz ein und zeigt, wie Menschen und Tiere in verschiedenen Regionen der Welt zusammenleben.

„Elstners Reisen: Die Retter der Raubkatzen“, Sendung am Sonntag, 12. April 2020, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.